bg2 - Gasaustritt aus Gulli
Gefahrgut > Leckage
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eingesetzte Kräfte
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Fahrzeugaufgebot
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Einsatzbericht
Ortsbrandmeister Sven Sörenhagen wurde von der Leitstelle telefonisch informiert, dass am selben Einsatzort wie an diesem Abend der Gullideckel heiß sein soll und Brandgeruch festzustellen sei. Da der Ortsbrandmeister in der Nähe wohnt, ist er umgehend zur Erkundung hingegangen. Als sich die Lage bestätigte ließ er um 23:05 Uhr die Ortswehr Egestorf alarmieren. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass weiteres Equipment erforderlich ist. Aus dem Gulli waren Geräusche wie von ausströmender heißer Luft oder Gas aus der Regenwasserkanalisation zu hören. Die Alarmstufe wurde auf BG2 erhöht und somit die Wehren aus Kirchdorf, Langreder, die Schwerpunktwehr Barsinghausen mit speziellem Messgerät und der Stadtbrandmeister hinzugerufen. Wie zunächst vermutet konnte durch Messungen festgestellt werden, dass Gas an unbekannter Stelle austritt. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt und vorsorglich wurde ein Löschangriff aufgebaut. Die Avacon führt Bohrungen durch um das Leck zu lokalisieren. Ein Unternehmen zum Öffnen der Straße war ebenfalls vor Ort. Da die Leckage nicht gefunden wurde, dauerte der Einsatz weiter an. Um 5:20 Uhr ist die nachalarmierte Feuerwehr aus Seelze mit dem Spezialfahrzeug "GW-Mess" vor Ort gewesen und führte Messungen durch. Ebenfalls vor Ort war am Morgen ein Mitarbeiter des Fachbereiches Tiefbau der Stadt Barsinghausen.
Da bei den Baggerarbeiten in der Nacht ein Telefonkabel beschädigt wurde, ist außerdem eine Firma zur Reparatur vor Ort gewesen. Aus Sicht der Feuerwehren bestand am Montagvormittag endgültig keine Gefahr mehr. Um 10.15 Uhr hat die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Avacon übergeben.
Die Anfahrt der Einsatzkräfte gestaltete sich teils schwierig auf Grund der Parksituation in der Nähe der Einsatzstelle.
Avacon-Techniker stellten am Montag im Tagesverlauf fest, dass in der Nähe der Einsatzstelle ein Verbindungsstück aus PVC in der unterirdischen Gasleitung porös geworden war, sodass Erdgas in geringen Mengen austrat. Dieses Gas hat sich wohl seinen Weg in die Kanalisation gesucht. In dem Gully ist das Gas dann offenbar durch einen Böller entzündet worden. Die Avacon vermutet, dass das kleine Leck vor etwa zwei Monaten bei Bauarbeiten am Kanalsystem als Folge einer Verdichtung des Bodens entstanden sein könnte.
sonstige Informationen
Einsatzbilder
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